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Limburger Domsingknaben

Chor

Schon sehr bald nach ihrer Gründung im Jahre 1967 durch Bischof Dr. Wilhelm Kempf wurde die Öffentlichkeit auf die LIMBURGER DOMSINGKNABEN und ihr hohes musikalisches Niveau aufmerksam. Belege dafür sind seitdem die Gottesdienste im Limburger Dom, Konzerte im In- und Ausland, Aufführungen größerer oratorischer Werke sowie Schallplatten-, CD-, Fernseh- und Rundfunkproduktionen. Grund für diese beachtenswerte Entwicklung ist die Tatsache, dass den bei der Gründung Verantwortlichen eine fundierte und gründliche musikalische Ausbildung der Domsingknaben nach dem Vorbild anderer renommierter Knabenchöre wichtig war. Folgerichtig wurde 1969 das damalige Bischöfliche Konvikt in Hadamar als Ausbildungsstätte der Domsingknaben zum MUSISCHEN INTERNAT umgewandelt. Seit dem singen und proben die Domsingknaben dort. Darüber hinaus bieten das Haus und seine Umgebung ideale Voraussetzungen für eine jungengerechte Erziehung christlicher Prägung: In gepflegter und heller Atmosphäre nutzen die Jungen die Möglichkeit, ihre alltäglichen Herausforderungen zu strukturieren und zu organisieren, ohne dabei das Kindsein zu vernachlässigen. Nicht nur das Außengelände mit seinen Spiel- und Sportmöglichkeiten hilft dem engagierten Pädagogenteam, Kreativität und Erfindungsreichtum bei den Jungen zu fördern. Alles dient, den Jungen bei ihren Lebensentwürfen ergänzend zum Elternhaus zur Seite zu stehen. Ca. 60 Jungen und junge Männer besuchen zurzeit das Internat, das als Tagesinternat geführt wird. Sie werden bei Bedarf von ihrer Schule abgeholt und erhalten zu flexiblen Zeiten ein vor Ort gekochtes Mittagessen. Darüber hinaus kommen viele Jungen nur zu den Chorproben und zur Stimmbildung oder zum Spielen mit den Freunden vor einer Probe.

Grundpfeiler der musikalischen Ausbildung sind die viermal wöchentlich statt findenden Chorproben flankiert von Stimmbildung und Instrumentalunterricht. Kompetentes Fachpersonal in allen Bereichen ermöglicht eine chorische Arbeit auf hohem Niveau und mit hoher Ausstrahlungskraft. Dies prägt die Jungen auf eine sehr positive Weise. Sie singen mit individuell größtmöglichem Engagement, Konzentration und mit einem gesunden Ehrgeiz bei Proben und Aufführungen. Dabei spüren sie ganz deutlich und genau, wenn das, was sie mitteilen bei den Zuhörerinnen und Zuhörern ankommt. Das Singen im Dom und bei auswärtigen Konzerten sowie die Reisen und das Kennenlernen fremder Kulturen sind ihnen eine wichtige Motivationsquelle für ihr zeitintensives Tun.