Limburger Domsingknaben

Domsingknaben in Südtirol

Die traditionelle Ferienfreizeit der Limburger Domsingknaben in Südtirol begann mit einer schönen Geste: Der Chor wurde nach der fast zwölfstündigen Anfahrt von der Herbergsmutter nach Mitternacht noch mit Schnitzeln in der Unterkunft in Rodeneck (Pustertal) empfangen. Dabei hatte sie diesmal besonders viele hungrige Gäste, denn die Freizeit in Südtirol mit 61 Chormitgliedern inklusive Chorleiter Klaus Knubben mit Frau und Stimmbildner Wilhelm Gries mit Frau sowie dem Ehepaar Meteling hatte rekordverdächtig viele Teilnehmer.

Die Ferienfreizeit führte die Limburger Domsingknaben in die Dolomiten. Hier stehen sie vor den Drei Zinnen.

Doch zunächst einmal waren die jungen Sänger in ihrem Kerngeschäft gefordert: Am Samstag wurde in der Kirche in Vill geprobt und am Sonntag dort ein Gottesdienst musikalisch gestaltet. Bei den Ausflügen folgte ein Höhepunkt auf den anderen. Am Montag ging es in die Lagunenstadt Venedig. Das frühe Aufstehen um 5 Uhr begründete Knubben so: „Vier Stunden Hinfahrt, vier Stunden Venedig, vier Stunden Rückfahrt, das nennt man Rationalisieren.“

Die Fahrt nach Venedig ist schon lange im Programm und war besonders für die, die zum ersten Mal dabei waren, ein großes Erlebnis, besonders die Schifffahrt auf dem Canal Grande. Die Domsingknaben waren verblüfft von den engen Gassen und der auf dem Wasser gebauten Altstadt.

Weitere Tagesausflüge führten die Domsingknaben nach Bozen, in das dortige „Messner Mountain Museum Firmian“ auf der Burg Sigmundskron und ins Schaubergwerk Prettau im Ahrntal sowie zu einer Besichtigung der Burg Taufers.

Zwei sportliche Höhepunkte waren die mehr als vierstündige Drei-Zinnen-Tour inmitten der atemberaubenden Bergkulisse der Dolomiten und das Wildwasser-Rafting auf der Ahr. Die Fahrt mit dem Schlauchboot machte allen Beteiligten viel Spaß.

Neben diesen zahlreichen Ausflügen war auf der schönen Ferien-anlage immer für Abwechslung gesorgt. Im Vordergrund standen sportliche Aktivitäten wie Schwimmen im hauseigenen Pool, Tischtennis, Federball, Fußball und bei weniger schönem Wetter Gesellschaftsspiele wie Doppelkopf. nnp