Limburger Domsingknaben

Domsingknaben in Irland

Die Reise der Domsingknaben begann mit einer Hiobsbotschaft: Wegen des Lufthansa-Streiks begann die Konzertfahrt mit eintägiger Verspätung. Der guten Laune der 41 Chormitglieder unter der Leitung von Domkantor Klaus Knubben und Stimmbildner Wilhelm Gries tat dies aber keinen Abtrag. In Dublin erkundeten die Chormitglieder auf einem kleinen Rundgang die Stadt; das erste Konzert gab es noch am Abend in der katholischen Kathedrale Pro-Cathedral. Gesanglich unterstützt wurde der Chor dabei von Alison Browner, die in den kommenden Tagen außerdem als ortskundige Reiseführerin stets mit viel Elan bereit war, den Domsingknaben ihr Heimatland zu zeigen. Auf der Fahrt nach Galway machte der Chor einen Zwischenstopp bei Clonmacnoise, einer einzigartigen Klosterruine am Fluss Shannon (Foto). 

Domsingknaben in Clonmacnoise

Nahe Galway gestalteten die Limburger dann einen Gottesdienst in der Kathedrale von Tuam, bevor es am nächsten Morgen Richtung Nordirland ging. In der Hauptstadt Belfast sangen die Domsingknaben ein Konzert in der St. Peter’s Cathedral zusammen mit dem dortigen Chor. In der Stadt erfuhren die jungen Sänger nicht nur etwas über den Konflikt zwischen Nordiren und Iren und dem zwischen den Bewohnern Belfasts, sondern sahen auch das Titanic Museum. In Dublin wurde dem Chor ein sehr leckeres Essen in(!) der Church of our Lady of Good Counsel serviert. Die Konzertreise wurde am Sonntag mit einem großem Festhochamt in der Pro-Cathedral in Dublin beendet.

Domsingknaben auf dem Gelände des Trinity College in Dublin